Satzung DNN

Dysphagie-Netzwerk NORD
Satzung vom 21.02.2018

§1 Name und Sitz

  1. Der Verein führt den Namen „Dysphagie-Netzwerk Nord“ und soll in das Vereinsregister
    eingetragen werden.
  2. Der Verein führt nach Eintragung in das Vereinsregister den Namenszusatz „eingetragener Verein“
    in abgekürzter Form „e.V.“
  3. Der Verein hat den Sitz in Rostock.
  4. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
    §2 Zweck des Vereins
    Zweck des Vereins ist die Förderung der Erforschung und Weiterentwicklung der
    pathophysiologischen Grundlagen von Schluckstörungen und Begleitsymptomen, um eine gute
    Behandlung von Patienten mit diesen Störungen sicher zu stellen.
    Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.
    Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch folgende Maßnahmen:
  5. Vernetzung der verschiedenen Berufsgruppen, die mit schluckgestörten Patienten arbeiten.
  6. Qualifizierung von Ärzten, Logopäden, Ergo- und Physiotherapeuten, Pflegefachkräften sowie
    Fachpersonal der Bereiche Hilfsmittelversorgung und Ernährungsberatung auf dem Gebiet
    der Dysphagiologie.
  7. Ausrichtung von öffentlichen Fachveranstaltungen.
  8. Öffentlichkeitsarbeit zur Information und Sensibilisierung bezüglich des Themas „Dysphagie“.
  9. Förderung des interdisziplinären, fachlichen Austausches bezüglich Diagnostik und
    Therapiemethoden oder medikamentösen Therapieansätzen.
  10. Interdisziplinäre Fort- und Weiterentwicklung von Diagnostik, Therapie und Hilfsmitteln.
  11. Austausch von Wissen und Forschungsergebnissen zur Dysphagie unter den Mitgliedern des
    Dysphagie-Netzwerk Nord in Form von Treffen, Publikationen und Workshops.
  12. Beratung und Information von Betroffenen und Angehörigen.
  13. Verbesserung von Lebensqualität und Teilhabe der Patienten mit Dysphagie durch eine
    interdisziplinär gerichtete Behandlung.
    Der Verein Dysphagie-Netzwerk Nord setzt sich zur Aufgabe, die Mitglieder und alle
    interdisziplinären Bereiche, bei denen Schluckstörungen einen wesentlichen Bestandteil der
    täglichen Arbeit darstellen, zu informieren und zu fördern. Der Verein ist selbstlos tätig.
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    Er verfolgt keine wirtschaftlichen Zwecke. Mittel des Vereines dürfen nur für satzungsmäßige
    Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft
    als Mitglieder keine sonstigen Zuwendungen aus den Mitteln des Vereines.
    Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des
    Vereins an die Deutsche interdisziplinäre Gesellschaft für Dysphagie (DGD) e.V. (Registergericht:
    Amtsgericht München; Registernummer: VR 201832), die es unmittelbar und ausschließlich für
    gemeinnützige und mildtätige Zwecke und für die „Förderung von Diagnostik und Therapie der
    Dysphagie“ zu verwenden hat.
    Alle Inhaber von Vereinsämtern sind ehrenamtlich tätig.
    §3 Erwerb der Mitgliedschaft
    Mitglieder können natürliche Personen werden, die einen Bezug zur Diagnostik, Therapie oder
    Betreuung von Schluckstörungen haben.
    Die Mitgliedschaft ist schriftlich zu beantragen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.
    Die Mitgliedschaft wird mit Aushändigung einer schriftlichen Aufnahmeerklärung wirksam. Ein
    Aufnahmeanspruch besteht nicht.
    §4 Beendigung der Mitgliedschaft
    Die Mitgliedschaft endet durch:
  14. den Tod des Mitglieds
  15. freiwilligen Austritt
  16. Ausschluss aus dem Verein
    Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Ein Austritt ist jederzeit
    möglich. Der Austritt wird schriftlich durch den Vorstand bestätigt.
    Ein Mitglied kann- wenn es gegen die Vereinsinteressen verstößt oder mit der Zahlung von
    mindestens zwei Beiträgen im Rückstand ist- durch Beschluss des Vorstandes aus dem Verein
    ausgeschlossen werden. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied unter Setzung einer
    angemessenen Frist Gelegenheit zu bieten, sich schriftlich zu rechtfertigen. Der Ausschluss wird
    sofort mit Beschlussfassung wirksam.
    §5 Mitgliedsbeitrag
    Es ist ein Mitgliedsbeitrag zu leisten. Seine Höhe bestimmt die jährliche Mitgliederversammlung. Die
    erste ordentliche Mitgliederversammlung findet im Oktober 2018 statt. Auf ihr werden der Beitrag
    für das Geschäftsjahr 2018 und 2019, die Zahlungsmodalitäten und die festzusetzenden Fristen
    beschlossen. Eine Aufnahmegebühr wird nicht erhoben.
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    §6 Organe des Vereins
    Organe des Vereins sind:
  17. der Vorstand
  18. die Mitgliederversammlung
    §7 Vorstand
  19. Der Vorstand besteht aus:
    a) dem 1. Vorsitzenden
    b) dem 2. Vorsitzenden
    c) dem Schriftführer
    d) dem Kassenwart
  20. Je zwei Vorstandsmitglieder vertreten gemeinsam. Zeichnungsberechtigt für den Verein sind der 1.
    Vorsitzende, der 2. Vorsitzende und der Kassenwart.
    Die Vertretungsmacht des Vorstandes ist mit Wirkung gegen Dritte in der Weise beschränkt, dass für
    Rechtsgeschäfte mit einem Geschäftswert von über 5.000 Euro die Zustimmung der
    Mitgliederversammlung erforderlich ist.
  21. Der Vorstand wird durch Beschluss der Mitgliederversammlung für die Dauer von 2 Jahren
    gewählt. Er bleibt bis zur satzungsgemäßen Wahl des nächsten Vorstandes im Amt.
  22. Das Amt eines Mitgliedes des Vorstandes endet mit Rücktritt oder dem Ausscheiden aus dem
    Verein. Ein Nachfolger ist für die restliche Amtslaufzeit zu wählen.
  23. Die Mitgliederversammlung kann ein Vorstandsmitglied mit der Ausübung zweier Vorstandsämter
    betrauen.
  24. Der Vorstand ist ehrenamtlich tätig.
  25. Der Vorstand trifft sich so oft, wie es die Verwaltung des Vereins erfordert. Mindestens einmal
    jährlich ist ein Vorstandstreffen vor der Mitgliederversammlung Pflicht.
  26. Je zwei Vorstandsmitglieder repräsentieren den Verein gegenüber Dritten und gegenüber
    steuerlichen und rechtlichen Strukturen.
  27. Der Vorstand kann Arbeitsgruppen bilden.
  28. Die Verwaltung der Mitgliederlisten, die schriftliche Dokumentation von Versammlungen und die
    Dokumentation von Abstimmungen obliegen der Verantwortung des Schriftführers.
    Die Versammlungsprotokolle müssen durch den Vorsitzenden gegengezeichnet werden. Die
    Verteilung und Archivierung der Protokolle sind Aufgabe des Schriftführers.
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  29. Der Kassenwart ist für die ordentliche Führung der Konten und für das Vereinsbudget
    verantwortlich. Er betreut die steuerliche Abwicklung des Vereins und die Beantragung der
    Gemeinnützigkeit zusammen mit dem 1. Vorsitzenden.
  30. Jedes Jahr muss der Kassenwart unter Mithilfe von 2 zu benennenden Kassenprüfern einen
    Rechenschafts- und Geschäftsbericht erstellen und diesen zusammen mit der Jahresrechnung sowie
    einem Haushaltsplan für das Folgejahr in der Mitgliederversammlung vortragen.
    §8 Beschlussfassung des Vorstandes
    Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in Sitzungen, die vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung
    vom 2. Vorsitzenden schriftlich mit einer Frist von mindestens einer Woche einberufen werden.
    Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Mitglieder, darunter der 1. oder 2.
    Vorsitzende anwesend sind.
    Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen, gültigen Stimmen. Bei
    Stimmgleichheit entscheidet der 1. Vorsitzende, wenn nicht anwesend, der 2. Vorsitzende.
    Die Beschlüsse sind in ein Beschlussbuch einzutragen und vom Sitzungsleiter zu unterschreiben.
    §9 Die Mitgliederversammlung
  31. Die Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn es das Interesse des Vereins erfordert, jedoch
    mindestens:
    a) einmal jährlich
    b) nach Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes binnen 3 Monaten
  32. In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied eine Stimme. Die Bevollmächtigung eines
    anderen Mitgliedes zur Stimmabgabe ist zulässig, jedoch darf kein Mitglied mehr als zwei
    Vollmachten annehmen. Die Bevollmächtigung zur Stimmabgabe muss schriftlich erfolgen.
    Die Mitgliederversammlung ist mindestens für folgende Angelegenheiten zuständig:
    a) Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes und Beschlussfassung über die
    Entlastung des Vorstandes, sowie die Genehmigung des Haushaltsplanes
    b) Festsetzung der Höhe und Fälligkeit des Jahresbeitrages
    c) Wahl und Abberufung der Vorstandsmitglieder
    d) Beschlussfassungen über Änderungen der Satzung und Auflösung des Vereins
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    §10 Die Einberufung der Mitgliederversammlung
  33. Die Mitgliederversammlung ist vom Vorstand schriftlich oder per E-Mail unter Einhaltung einer
    Frist von 2 Wochen zu berufen.
  34. Bis zu diesem Zeitpunkt kann jedes Mitglied Gegenstände zur Beschlussfassung vorschlagen.
  35. Die Berufung der Versammlung muss den Gegenstand der Beschlussfassung (Tagesordnung)
    bezeichnen.
  36. Die Frist beginnt mit dem Tag der Absendung der Berufung an die letzte bekannte
    Mitgliederanschrift, ersatzweise mit dem Tag der letzten ausgeführten Berufung per E-Mail.
    §11 Die Beschlussfassung der Mitgliederversammlung
  37. Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von einem
    anderen Vorstandsmitglied geleitet.
  38. Es ist Protokoll zu führen. Der Schriftführer oder ein dazu bestelltes Mitglied der
    Mitgliederversammlung erstellt das Protokoll über die Mitgliederversammlung. Das Protokoll ist vom
    Schriftführer und vom 1. bzw. 2. Vorsitzenden zu unterschreiben.
  39. Beschlussfähig ist eine ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung, wenn mindestens 7
    stimmberechtigte Mitglieder anwesend sind. Die Zahl der Anwesenden ist maßgeblich, nicht die der
    Stimmrechte. Sind keine 7 stimmberechtigten Mitglieder anwesend, ist eine zweite Versammlung
    innerhalb von 4 Wochen mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen, in der Beschlussfähigkeit
    unabhängig von der Zahl der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder besteht. Auf diesen
    Umstand ist in der 2. Ladung ausdrücklich hinzuweisen.
  40. Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen
    Stimmen. Zur Beschlussfassung über Satzungsänderungen sind ¾ der abgegebenen, gültigen
    Stimmen notwendig. Zur Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins sind 4/5 der abgegebenen,
    gültigen Stimmen notwendig. Zur Änderung des Zweckes des Vereins (§2 der Satzung) ist die
    Zustimmung aller Mitglieder erforderlich; die Zustimmung der nichtanwesenden Mitglieder muss
    schriftlich oder per E-Mail eingeholt werden.
  41. Für Wahlen gilt folgendes: hat im ersten Wahlgang kein Kandidat die einfache Mehrheit erreicht,
    findet eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen statt.
    Ende
    Satzungsänderung des Dysphagie – Netzwerk NORD der ursprünglichen Fassung vom 21.02.18
    Hiermit wird der § 3 und der damit verbundene § 9 der Satzung des Dysphagie – Netzwerkes NORD
    laut einstimmigen Beschluss vom 20.03.2019 geändert.
    §3 Erwerb der Mitgliedschaft
    Mitglieder können natürliche Personen werden, die einen Bezug zur Diagnostik, Therapie oder
    Betreuung von Schluckstörungen haben. Die Mitgliedschaft ist schriftlich zu beantragen. Über die
    Aufnahme entscheidet der Vorstand. Die Mitgliedschaft wird mit Aushändigung einer schriftlichen
    Aufnahmeerklärung wirksam. Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht.
  42. aktive Mitgliedschaft
    Die aktive Mitgliedschaft kann erst dann schriftlich beantragt werden, wenn mindestens ein Jahr eine
    passive Mitgliedschaft vorlag. Eine aktive Mitgliedschaft berechtigt die Teilnahme an allen
    Versammlungen des Vereins insbesondere der ordentlichen Mitgliederversammlung. Aktive
    Mitglieder sollten mit ihrem Stimmrecht stets die Interessen des Vereins vertreten. Aktuell sind alle
    Gründungsmitglieder aktive Mitglieder.
  43. passive Mitgliedschaft
    Eine passive Mitgliedschaft ist schriftlich über einen Aufnahmebogen zu beantragen. Sie berechtigt
    die Teilnahme von Arbeitsgruppensitzungen, bei denen die Besprechung von Fallbeispielen und
    interdisziplinären Weiterbildungen, ohne Vergabe von Fortbildungspunkten, und Beratung
    erfolgen. Nach einer Frist von einem Jahr kann über eine aktive Mitgliedschaft entschieden werden.
    Die Teilnahme an veranstalteten Symposien des Vereins wird mit der passiven Mitgliedschaft
    ermäßigt.
    §9 Die Mitgliederversammlung
  44. Die Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn es das Interesse des Vereins erfordert, jedoch
    mindestens:
    a) einmal jährlich
    b) nach Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes binnen 3 Monaten
  45. In der Mitgliederversammlung hat jedes aktive Mitglied eine Stimme. Die Bevollmächtigung eines
    anderen Vollmitgliedes zur Stimmabgabe ist zulässig, jedoch darf kein aktives Mitglied mehr als zwei
    Vollmachten annehmen. Die Bevollmächtigung zur Stimmabgabe muss schriftlich erfolgen.
    Die Mitgliederversammlung ist mindestens für folgende Angelegenheiten zuständig:
    a) Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes und Beschlussfassung über die Entlastung des
    Vorstandes, sowie die Genehmigung des Haushaltsplanes
    b) Festsetzung der Höhe und Fälligkeit des Jahresbeitrages
    c) Wahl und Abberufung der Vorstandsmitglieder
    d) Beschlussfassungen über Änderungen der Satzung und Auflösung des Vereins
    Rostock, 08.07.19 ___ ____ ____
    Schriftführer 1. Vorsitzender 2. Vorsitzender
    DATENSCHUTZHINWEISE FÜR MITGLIEDER DES
    VEREINS UND ANDERE VERGLEICHBAR BETROFFENE
    GEMÄSS EU-DATENSCHUTZ-GRUNDVERORDNUNG
    (DSGVO)
    Mit den folgenden Informationen möchten wir Ihnen einen Überblick über die Verarbeitung Ihrer
    personenbezogenen Daten durch uns und Ihre Rechte aus dem Datenschutzrecht geben. Welche
    Daten im Einzelnen verarbeitet und in welcher Weise genutzt werden, richtet sich maßgeblich nach
    den beantragten bzw. vereinbarten Bestandteilen Ihres Beschäftigungsverhältnisses oder
    anderweitigen Vertragsverhältnisses.
    Wer ist für die Datenverarbeitung verantwortlich und an wen kann ich mich wenden?
    Verantwortliche Stelle ist:
    Dysphagie – Netzwerk Nord e.V.
    c/o Dr.med. Katrin Neumann
    FÄ für HNO-Heilkunde, Stimm- und Sprachstörungen
    Amtsgarten 19
    18233 Neubukow
    Sie erreichen unsere Datenschutzbeauftragte unter:
    Moni.julius@t-online.de
    Welche Quellen und Daten nutzen wir?
    Wir verarbeiten personenbezogene Daten, die wir im Rahmen des Beschäftigungsverhältnisses von
    unseren Beschäftigten und anderen vergleichbar Betroffenen erhalten. Zudem verarbeiten wir –
    soweit für die Zwecke der Einstellung, der Erfüllung des Arbeitsvertrags und der Beendigung des
    Beschäftigungsverhältnisses erforderlich – personenbezogene Daten, die wir von Ihnen erhalten
    haben.
    Zu den personenbezogenen Daten zählen insbesondere:
    Personalien (z. B. Name und Adresse und Kontaktdaten und sowie Berufsbezeichnung)
    sowie andere mit den genannten Kategorien vergleichbare Daten.
    Weitere relevante personenbezogene Daten können sein:
    Bilddaten (z. B. Arbeitsgruppenfotos, Passbild)
    sowie andere mit den genannten Kategorien vergleichbare Daten.
    Wofür verarbeiten wir Ihre Daten (Zweck der Verarbeitung) und auf welcher Rechtsgrundlage?
    Wir verarbeiten personenbezogene Daten im Einklang mit den Bestimmungen der europäischen
    Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG):
    Zur Erfüllung von vertraglichen Pflichten (§ 26 BDSG)
    Die Verarbeitung von Daten erfolgt zur Begründung, Durchführung oder Beendigung der
    Vereinstätigkeit. Sofern Sie zusätzliche Aufgaben erfüllen (z.B. Ämter etc.), werden Ihre Daten zur
    Erfüllung dieser Zusatzleistungen verarbeitet, soweit dies erforderlich ist.
    Im Rahmen der Interessenabwägung (Art. 6 Abs. 1 f DSGVO)
    Soweit erforderlich verarbeiten wir Ihre Daten über die eigentliche Erfüllung des Vereins hinaus zur
    Wahrung berechtigter Interessen von uns oder Dritten. Beispiele für solche Fälle sind:
    Veröffentlichung dienstlicher Kontaktdaten im Intranet und internen Telefonbuch und auf der
    Webseite.
    Aufgrund Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 a DSGVO in Verbindung mit Art. 88 DSGVO und § 26
    Abs. 2 BDSG)
    Wenn Sie uns eine Einwilligung zur Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten erteilt haben,
    erfolgt eine Verarbeitung nur gemäß den in der Einwilligungserklärung festgelegten Zwecken und im
    darin vereinbarten Umfang. Eine erteilte Einwilligung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft
    widerrufen werden. Dies gilt auch für den Widerruf von Einwilligungserklärungen, die vor der
    Geltung der DSGVO, also vor dem 25. Mai 2018, uns gegenüber erteilt worden sind. Der Widerruf der
    Einwilligung wirkt erst für die Zukunft und berührt nicht die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf
    verarbeiteten Daten.
    Dies betrifft:
    Nutzung von Mitarbeiterbildern
    Aufgrund gesetzlicher Vorgaben (Art. 6 Abs. 1 c DSGVO sowie Art. 88 DSGVO und § 26 BDSG)
    Als Verein unterliegen wir diversen rechtlichen Verpflichtungen, das heißt gesetzlichen
    Anforderungen (z.B. Steuerberater, Finanzamt ect.) sowie aufsichtsrechtlichen Vorgaben (z.B.
    Amtsgericht). Zu den Zwecken der Verarbeitung gehören unter anderem die Identitätsprüfung, die
    Erfüllung Dokumentationspflichten.
    Wer bekommt meine Daten?
    Innerhalb des Vereins erhalten diejenigen Stellen Zugriff auf Ihre Daten, die diese zur Erfüllung der
    vertraglichen, gesetzlichen und aufsichtsrechtlichen Pflichten sowie zur Wahrung berechtigter
    Interessen benötigen, z.B. Gründungsgremium.
    Auch von uns eingesetzte Dienstleister und Erfüllungsgehilfen können zu diesen Zwecken Daten
    erhalten, sofern diese die Daten zur Erfüllung ihrer jeweiligen Leistung benötigen. Dies sind z.B. ITDienstleistungen.
    Sämtliche Dienstleister sind vertraglich dazu verpflichtet, Ihre Daten vertraulich zu
    behandeln.
    Im Hinblick auf die Datenweitergabe an Empfänger außerhalb unseres Vereins ist zunächst zu
    beachten, dass ich als Vorsitzender nur erforderliche personenbezogene Daten unter Beachtung der
    anzuwendenden Vorschriften zum Datenschutz weitergeben. Informationen über unsere Mitglieder
    dürfen wir grundsätzlich nur weitergeben, wenn gesetzliche Bestimmungen dies gebieten, Sie
    eingewilligt haben oder wir zur Weitergabe anderweitig befugt sind.
    Unter diesen Voraussetzungen können Empfänger personenbezogener Daten z.B. sein:
    Steuerbehörden öffentliche Stellen und Institutionen (z.B. Finanzbehörden und
    Strafverfolgungsbehörden) bei Vorliegen einer gesetzlichen oder behördlichen Verpflichtung
    Wirtschafts- und Lohnsteuerprüfer. Weitere Datenempfänger können diejenigen Stellen sein, für die
    Sie uns Ihre Einwilligung zur Datenübermittlung erteilt haben oder an die wir aufgrund einer
    Interessenabwägung befugt sind, personenbezogene Daten zu übermitteln.
    Werden Daten in ein Drittland oder an eine internationale Organisation übermittelt?
    Eine Datenübermittlung an Stellen in Staaten außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums
    (sogenannte Drittstaaten) findet statt, soweit es gesetzlich vorgeschrieben ist (z.B. steuerrechtliche
    Meldepflichten) Sie uns Ihre Einwilligung erteilt haben oder dies durch das berechtigte Interesse
    datenschutzrechtlich legitimiert ist und keine höheren schutzwürdigen Interessen des Betroffenen
    dem entgegenstehen.
    Darüber hinaus übermitteln wir keine personenbezogenen Daten an Stellen in Drittstaaten oder
    internationale Organisationen.
    Wie lange werden meine Daten gespeichert?
    Wir verarbeiten und speichern Ihre personenbezogenen Daten solange dies für die Erfüllung unserer
    vertraglichen und gesetzlichen Pflichten erforderlich ist. Dabei ist zu beachten, dass die
    Mitgliedschaft ein Dauerschuldverhältnis ist, welches auf einen längeren Zeitraum angelegt ist.
    Sind die Daten für die Erfüllung vertraglicher oder gesetzlicher Pflichten nicht mehr erforderlich,
    werden diese regelmäßig gelöscht, es sei denn, deren – befristete – Weiterverarbeitung ist
    erforderlich zu folgenden Zwecken:
    Erfüllung gesetzlicher Aufbewahrungspflichten, die sich z.B. ergeben können aus: Sozialgesetzbuch
    (SGB IV), Handelsgesetzbuch (HGB) und Abgabenordnung (AO). Die dort vorgegebenen Fristen zur
    Aufbewahrung bzw. Dokumentation betragen in der Regel sechs bis zehn Jahre.
    Erhaltung von Beweismitteln im Rahmen der gesetzlichen Verjährungsvorschriften. Nach den §§ 195
    ff des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) können diese Verjährungsfristen bis zu 30 Jahre betragen,
    wobei die regelmäßige Verjährungsfrist 3 Jahre beträgt.
    Sofern die Datenverarbeitung im berechtigten Interesse von uns oder einem Dritten erfolgt, werden
    die personenbezogenen Daten gelöscht, sobald dieses Interesse nicht mehr besteht. Hierbei gelten
    die genannten Ausnahmen. Gleiches gilt für die Datenverarbeitung aufgrund einer erteilten
    Einwilligung. Sobald diese Einwilligung für die Zukunft durch Sie widerrufen wird, werden die
    personenbezogenen Daten gelöscht, es sei denn es besteht eine der genannten Ausnahmen. Erfolgt
    die Speicherung der Daten auf Grund einer Betriebsvereinbarung, wird die Speicherdauer dort
    geregelt.
    Welche Datenschutzrechte habe ich?
    Jede betroffene Person hat das Recht auf Auskunft nach Artikel 15 DSGVO, das Recht auf
    Berichtigung nach Artikel 16 DSGVO, das Recht auf Löschung nach Artikel 17 DSGVO, das Recht auf
    Einschränkung der Verarbeitung nach Artikel 18 DSGVO, das Recht auf Widerspruch aus Artikel 21
    DSGVO sowie das Recht auf Datenübertragbarkeit aus Artikel 20 DSGVO. Beim Auskunftsrecht und
    beim Löschungsrecht gelten die Einschränkungen nach §§ 34 und 35 BDSG. Darüber hinaus besteht
    ein Beschwerderecht bei einer zuständigen Datenschutzaufsichtsbehörde (Artikel 77 DSGVO).
    Eine erteilte Einwilligung in die Verarbeitung personenbezogener Daten können Sie jederzeit uns
    gegenüber widerrufen. Dies gilt auch für den Widerruf von Einwilligungserklärungen, die vor der
    Geltung der Datenschutzgrundverordnung, also vor dem 25. Mai 2018, uns gegenüber erteilt worden
    sind. Bitte beachten Sie, dass der Widerruf erst für die Zukunft wirkt. Verarbeitungen, die vor dem
    Widerruf erfolgt sind, sind davon nicht betroffen.
    Gibt es eine Pflicht zur Bereitstellung von Daten?
    Im Rahmen der Mitgliedschaft müssen Sie diejenigen personenbezogenen Daten bereitstellen, die für
    die Aufnahme, Durchführung und Beendigung einer Vereinsmitgliedschaft und zur Erfüllung der
    damit verbundenen vertraglichen Pflichten erforderlich sind oder zu deren Erhebung wir gesetzlich
    verpflichtet sind. Ohne diese Daten werden wir in der Regel nicht in der Lage sein, den Vertrag mit
    Ihnen zu schließen oder diesen auszuführen.
    Inwieweit gibt es eine automatisierte Entscheidungsfindung?
    Zur Begründung, Durchführung und Beendigung der Arbeitsbeziehung nutzen wir keine
    vollautomatisierte automatische Entscheidungsfindung gemäß Artikel 22 DSGVO. Sollten wir diese
    Verfahren in Einzelfällen einsetzen, werden wir Sie hierüber und über Ihre diesbezüglichen Rechte
    gesondert informieren, sofern dies gesetzlich vorgegeben ist.
    Findet ein Profiling statt?
    Wir verarbeiten Ihre Daten nicht mit dem Ziel, bestimmte persönliche Aspekte zu automatisiert zu
    bewerten.
    Information über Ihr Widerspruchsrecht nach Artikel 21 Datenschutz-Grundverordnung
    (DSGVO)
    Einzelfallbezogenes Widerspruchsrecht
    Sie haben das Recht, aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen
    die Verarbeitung Sie betreffender personenbezogener Daten, die aufgrund von Artikel 6 Absatz 1
    Buchstabe f DSGVO (Datenverarbeitung auf der Grundlage einer Interessenabwägung) erfolgt,
    Widerspruch einzulegen; dies gilt auch für ein auf diese Bestimmung gestütztes Profiling im Sinne
    von Artikel 4 Nr. 4 DSGVO.
    Legen Sie Widerspruch ein, werden wir Ihre personenbezogenen Daten nicht mehr verarbeiten, es
    sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die Ihre
    Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen, oder die Verarbeitung